Matth. 2, 1-2: Als aber Jesus zu Bethlehem im jüdischen Lande zur Zeit des Königs Herodes geboren war, siehe, da kamen Sternkundige aus dem Osten nach Jerusalem und sprachen: "Wo ist der eben geborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen."
Matth. 2, 9-12: Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Ort stand, wo das Kindlein war. Als sie den Stern sahen, wurden sie von einer tiefen Freude erfüllt, gingen in das Haus, fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und huldigten ihm. Sie öffneten dann ihre Schatzbehälter und schenkten ihm Gold, Weihrauch, und Myrrhe.
(Übersetzung nach Luther)
Nach den Hirten sind die Sternkundigen (nicht Könige!) aus dem Osten die ersten, die Jesus ihre Huldigung darbringen wollten. Matthäus steht staunend davor: Gott redet also auch mit Heiden, ruft sie durch einen Stern und führt sie zu seinem Sohn. Kluge und reiche Männer machen einen weiten Weg und fragen in Jerusalem nach dem "König der Judäer". Im Blick auf den Stern haben astronomische Berechnungen ergeben, dass tatsächlich damals zwei Planeten so eng zusammenrückten, dass sie wohl wie ein sehr großer Stern aussehen konnten. Diese Gelehrten sind vorbildlich auch für uns: Sie achten auf die Zeichen Gottes, sie scheuen keine Mühe und sie fragen.
Wir sollten dasselbe tun, und wir werden erfahren, dass Gott solche Glaubenshaltung achtet und belohnt.