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Liebe Geschwister, den obigen Satz hörte ich vor kurzem bei einer Leiterschaftsschulung. Der Referent führte weiter aus: "Und wenn jemand Erfolg hat, obwohl er selbst kein Opfer gebracht hat, gab es jemand vor ihm, der etwas geopfert hat; und wenn jemand Erfolg zwar will, aber nicht bereit ist, ein Opfer zu geben, dann wälzt er das Opfer auf einen anderen ab."
Ich glaube, dass dieser Satz eine tiefe Wahrheit enthält. Er ist anwendbar auf alle Bereiche unseres Lebens: wenn ein Unternehmer nicht bereit ist, mehr als alle anderen zu arbeiten, wird er höchstwahrscheinlich keinen Erfolg haben. Wenn ein Mann um eine Frau nicht mehr und besser wirbt, als seine "Nebenbuhler" wird er bei seiner "Angebeteten" wohl nicht "landen" können. Wenn Jesus nicht alles gegeben hätte und am Kreuz für uns gestorben wäre, hätten wir nicht die Möglichkeit, als Christen zu leben. Jesus hat ALLES gegeben. Sein Leben auf der Erde und der Tod am Kreuz waren für ihn ein echtes Opfer, und es fiel ihm alles andere als leicht (Mt 26, 37; Lk 22, 44; Hebr 5, 8).
Was war sein "Erfolg"? Die Rettung der gesamten Menschheit. Wenn Jesus alles getan hat, müssen wir denn auch noch ein Opfer bringen? Sicher kein Opfer zur Vergebung unserer Sünden oder zum Erwerb eines neuen Lebens. Wohl aber ein Opfer, das im Gehorsam darin besteht, zu tun, was Gott will (Phil l, 29; 3, 10; Kol l, 24 u.v.a.m.). Unser Dienst für Gott darf nicht nur mit "Lust" zu tun haben, sondern hat auch Opfer-Anteile. Wenn wir hier ausweichen, gefährden wir den Erfolg. Oder wir wälzen das zu erbringende Opfer auf einen anderen "Dummen" ab. Unser Erfolg besteht darin, den Segen Gottes zu erleben. Und den haben wir bitter nötig: in der Gemeinde, aber auch im persönlichen Leben. Willst Du Erfolg? Gib Gott seinen Anteil an Deiner Zeit, Deiner Kraft und an Deinem Geld.
Mit sommerlichen Grüßen Markus Merk
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