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"Dabei sein ist alles"?
Nachdem in der Apostelgeschichte durch die Ausgießung des Heiligen Geistes eine Vielzahl von Menschen Christen geworden waren und sich anschließend taufen ließen, sagt Apg 2, 41 zusammenfassend: "und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen". Durch Bekehrung, Wiedergeburt und Taufe gehörten sie automatisch zur neu gegründeten Gemeinde! Wenn wir diese Stelle lesen, fragen wir uns oft: wie viele Menschen werden bei uns eigentlich noch hinzugefügt? Doch vor dieser Frage muss man zunächst eine nicht weniger wichtige Frage stellen: Was ist eigentlich mit den Menschen, die bereits zur Gemeinde hinzugefügt wurden? Gehöre ich wirklich zu unserer Gemeinde? Will ich überhaupt dazugehören? Stehe ich zur Gemeinde? Bin ich bereit, nicht nur Siege, sondern auch Kampf und Niederlage mit zu tragen? Ich bin davon überzeugt: die verbindliche Entscheidung für eine Gemeinde kommt gleich nach den wichtigen Fragen: "Glaube ich an Jesus?" und "Wen will ich heiraten?" Viele Christen erleben deshalb nicht den Segen Gottes und leben deshalb nicht das Leben, das Gott schenkt, weil sie unverbindlich sind. Wozu soll ich denn konkret ja sagen? Wofür steht die Gemeinde eigentlich? Über diese Frage haben wir uns als Älteste und Bereichsleiter über ein Jahr lang den "Kopf zerbrochen" und ein so genanntes "Gemeindeleitbild" erstellt, indem wir unter Gebet festgelegt haben, wer wir als Gemeinde sind, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Jeder soll genau wissen, wozu er stehen soll, damit er dann auch mit ganzer Kraft dahinter stehen kann. Wenn möglichst viele aus der Gemeinde ein neues Ja zur Gemeinde finden, dann erleben wir vielleicht auch V. 47 im o.g. Kapitel: "und sie lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden".
Mit ganz herzlichen Segensgrüßen für das neue Jahr 2008
Euer Markus Merk
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