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Segen
So lautete das Thema des Missionsgottesdienstes am 24. Juni. Beim Betreten des Gemeindegeländes trat einem schon ein einladender Bratenduft entgegen. Der Gemeindesaal war bunt geschmückt und mit auf Mission hinweisende biblische Verse ausgestattet. Das Missionsteam zum Teil ebenfalls farbenfroh gekleidet, führte uns in einen fröhlichen Lobpreis hinein. Der Gottesdienst war wie ein Festmenü mit vielen kostbaren Gängen. Der Chor sang u. a. ein kisuahelisches Lied und das folgende Theaterstück antwortete auf die Frage: „Wo gibt es richtigen Segen von Gott"? Der Schlusssatz lautete dann: Geben ist seliger als nehmen. In der Predigt von Christian Ziegler wurde anhand von Abrahams Leben erklärt, dass Gott genau das gibt, was der einzelne braucht - ob nun im Missionsgebiet oder außerhalb, wenn einer jemanden unterstützt. Es folgten Zeugnisse zum Thema „Segen". Lorenz erstellte mit den Geschwistern eine Liste über menschlichen und geistlichen Segen. Der tiefgründige und fröhliche Vortrag von Friede über „Input-Putput-Output - aufs Gemeindeleben bezogen, unterstrich noch einmal die Aussage des Theaterstücks: Was habe ich empfangen? Wo und was kann ich weitergeben? Auf der Leinwand wurde uns ein Huhn gezeigt, - welches einen Wurm futtert (Input) - den Wurm verdaut (Putput) - ein Ei legt, welches beim Herausfallen zerbricht (Output) Das zerbrochene Ei sollte darauf hinweisen , die empfangene Gabe auch gezielt weiterzugeben. Ilona erklärte zum Schluss, dass der Missionsgedanke in uns einen noch zu kleinen Raum einnimmt. Ziel sollte es werden, diesen Gedanken ins Zentrum des Gemeindelebens zu rücken um von dort alle Bereiche zu durchdringen - begonnen bei der Kinderarbeit bis zur Seniorenstunde. Lorenz beschloss den Gottesdienst mit Infos u. Gebetskarten über Familie Wagner. Christian u. Adele Wagner werden ja von der Gemeinde als Hauptschwerpunkt im Missionsbereich unterstützt. Das folgende leckere koreanische Essen (wer wollte u. konnte mit Stäbchen), unterstrich noch einmal die Reichhaltigkeit unseres Gemeindelebens. Ja, es war ein segensreicher Gottesdienst.
Euer Jürgen Haaf
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