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Juni, 2008
Liebe Freunde und Geschwister,
In den letzten 7 Tagen sind die Reispreise nochmals um etwa 25% sprunghaft gestiegen und damit auf einem Niveau, dass mindestens doppelt so hoch ist wie vor einem Jahr. Gebietsweise gehen die Preise schon in die Nähe des dreifachen Vorjahrespreises, und es wird ein weiterer Anstieg innerhalb der nächsten paar Monate erwartet. Viele ältere Menschen sind schockiert von dem rasanten Anstieg, obwohl wir sie schon vor Wochen darauf vorbereitet hatten. Sie sagten, dass sie kaum ihren Augen Trauen konnten als der Preis so hoch kletterte. Außerdem sind sie zu alt um jeden Tag stundenlang Schlange zu stehen um ein Kilogramm subventionierten Reis von dem Regierungsladen zu kaufen.
Wir heben eine zweifache Strategie im Bezug auf die Reiskrise. Zur sofortigen kurzfristigen Hilfe verwenden wir einen Teil des Geldes für direkte Reisspenden an bedürftige Familien in unseren Gemeinden und Außenstationen. - Weiterhin haben wir einen Teil verwendet um die Reispflanzungen von einigen zuverlässigen christlichen Geschwistern nördlich von Davao zu finanzieren. Dies garantiert uns einen Teil ihrer Ernte zu einer Zeit wo der Preis voraussichtlich immer noch hoch sein wird.
Wir erwarten dadurch etwa 10 Säcke Reis (je 50kg), die wir dann zur direkten Hilfe oder zu niedrigen Preisen für unsere Geschwister in Bucana und anderswo verwenden können. (Das eingesetzte zurückgezahlte Kapital kann dann wieder verwendet werden.) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Spender die aufgrund der Reiskrise Finanzen freigesetzt haben.
Persönlich haben Wagner`s auf ihrer eigenen kleinen Farm schnell die neue Aussaat vorbereitet und erwarten eine Ernte etwa Anfang September. Bitte betet auch für Gottes Segen auf diesem Feld und den Feldern der Geschwister im Herrn, die wir finanziert haben. -- Der günstige Reis aus unserer letzten Ernte kommt auch unseren Rette-ein-Kind Kindern zugute (solange der Vorrat reicht), denn das Essensbudget würde wegen der höheren Preise schon knapper werden.
Mit viel Gepäck, Lebensmittel (Reis), Trinkwasser und Kleiderspenden machten wir zwei Einsätze in die Bergdörfer Panansalan und Maylaya. Drei Motorräder mit jeweils 3 Passagieren und Kleidersäcken bepackt haben uns begleitet. Wir sind unserem Herrn Jesus dankbar, dass wir im Dorf Panansalan heil angekommen sind, habt Dank für Eure Gebete.
Die warmen Deutschen Pullover kann man hier im Bergdorf auf 700 Meter Höhe gut verwenden
In der neuen Gemeinde im Bergdorf Panansalan hatten wir zu einer Erweckungskonferenz eingeladen. Es kamen mehr als einhundert angemeldete Teilnehmer (plus Kinder) zu der Konferenz. Der Heilige Geist wirkte mächtig im Sonntagsgottesdienst in Panasalan.
Die teilweise in stundenlangen Fußmärschen angereisten Geschwister in Anbetung im Konferenzabendgottesdienst bei Generatorlicht.
Die meisten Gläubigen in den Gemeinden von Panansalan und Maylaya gehören zum Mandaya Volksstamm. Dieser Stamm hatte seither keinen Zugang zum Evangelium, und es ist eine große Freude zu sehen wie dort die Gemeinde zunimmt. Im Bergdorf Maylaya soll bald eine weitere Gemeinde entstehen. Es sind schon einige Familien zum Glauben gekommen, sie möchten ein Versammlungshaus bauen. Ein Grundstück von (etwa 2000 m2) wurde bereits dafür von einem Filipino gespendet. Auf dem Bild findet die Urkundenunterzeichnung dafür statt.
Grüße aus den Philippinen von Familie Wagner
 
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